Ein VW Crafter 4Motion, kompakte L2H2-Abmessungen und ein Möbelbau, der sich deutlich vom klassischen Camperausbau unterscheidet: In unserer neuen Roomtour zeigt uns Dennis von @offroad.crafter seinen selbst ausgebauten Crafter.
Besonders spannend finden wir natürlich seine Möbel. Dennis hat sich gegen den klassischen Aufbau ausschließlich aus Plattenmaterial entschieden und stattdessen eine Konstruktion aus Aluprofilen und epicPLY Platten umgesetzt.
Aber auch an anderen Stellen seines Campers finden sich Lösungen, bei denen Dennis seinen eigenen Weg gegangen ist. Ein gutes Beispiel dafür ist die Dusche im Bad, die bei Bedarf einfach eingehängt werden kann.
VW Crafter L2H2 mit 4Motion als Basis
Als Basis für den Ausbau dient Dennis ein VW Crafter 4Motion in L2H2. Durch den Allradantrieb ist der Crafter nicht nur für klassische Campingplätze und asphaltierte Straßen gedacht – gleichzeitig bleibt das Fahrzeug durch die L2H2-Abmessungen vergleichsweise kompakt.
Bei einem solchen Ausbau zählt natürlich jeder Zentimeter. Umso wichtiger ist es, sich vor dem Möbelbau Gedanken darüber zu machen, wie der vorhandene Raum genutzt werden soll und welche Lösungen wirklich zum eigenen Reisealltag passen.
Dennis zeigt in seiner Roomtour sehr schön, dass dabei nicht immer der klassische Weg die richtige Lösung sein muss.

Camper-Möbel aus Aluprofilen und epicPLY
Das wahrscheinlich auffälligste Merkmal des Ausbaus ist die Konstruktion der Möbel.
Während beim klassischen Camper-Möbelbau Korpusse häufig vollständig aus Plattenmaterial gefertigt werden, bilden bei Dennis Aluprofile die tragende Grundkonstruktion. Unsere epicPLY Platten kommen in Kombination mit diesen Profilen zum Einsatz und bilden unter anderem Flächen, Fronten und Verkleidungen.
Dadurch entsteht eine ganz eigene Optik: Die Aluprofile bleiben als konstruktives Element sichtbar und werden bewusst Teil des Designs.
Genau diese Kombination macht den Ausbau für uns besonders interessant. Sie zeigt, dass sich epicPLY nicht nur für den klassischen Korpusbau verwenden lässt. Das Material kann genauso Bestandteil anderer Konstruktionsweisen sein und mit unterschiedlichen Materialien und Systemen kombiniert werden.
Wer seinen Camper selbst ausbaut, muss also nicht zwangsläufig nach einem festen Schema arbeiten. Am Ende zählt, dass Konstruktion, Material und Nutzung zusammenpassen.
Eine Dusche, die einfach eingehängt wird
Eine weitere ungewöhnliche Lösung versteckt sich im Bad.
Statt eine klassische Dusche dauerhaft als solche auszubauen, hat Dennis eine einhängbare Duschlösung umgesetzt. Wird die Dusche benötigt, kann sie entsprechend eingesetzt bzw. eingehängt werden.
Gerade im Camper ist diese Art der Mehrfachnutzung interessant. Schließlich nimmt eine fest verbaute Lösung permanent Platz ein – unabhängig davon, wie häufig sie tatsächlich verwendet wird.
Die Einhänge-Dusche ist deshalb ein schönes Beispiel dafür, wie sich beim Selbstausbau mit individuellen Ideen auf begrenzten Raum reagieren lässt.
Und genau solche Details machen Roomtouren für uns spannend: Man entdeckt Lösungen, auf die man beim eigenen Ausbau vielleicht gar nicht gekommen wäre.
Individueller Camperausbau statt Standardlösung
Dennis’ Crafter zeigt ziemlich gut, was für uns den Reiz am Selbstausbau ausmacht.
Es gibt nicht den einen richtigen Grundriss, die eine richtige Bauweise oder das eine Material, mit dem jedes Möbelstück gebaut werden muss. Je nachdem, wie ein Fahrzeug genutzt wird, können ganz unterschiedliche Lösungen sinnvoll sein.
Bei Dennis sind es unter anderem die Aluprofil-Konstruktion mit epicPLY Platten, die kompakte Basis des Crafter L2H2 und Details wie die einhängbare Dusche, die dem Ausbau seinen eigenen Charakter geben.
Das Ergebnis ist kein Camper von der Stange, sondern ein Fahrzeug, das Dennis nach seinen eigenen Vorstellungen aufgebaut hat.
Die komplette Crafter Roomtour im Video
Wie die Konstruktion aus Aluprofilen und epicPLY im fertigen Camper aussieht, lässt sich natürlich am besten im Video sehen.
In unserer Roomtour führt Dennis selbst durch seinen VW Crafter 4Motion L2H2, zeigt den Ausbau im Detail und erklärt die verschiedenen Lösungen, die er in seinem Camper umgesetzt hat.
Mehr von Dennis und seinem Crafter findet ihr außerdem auf Instagram unter @offroad.crafter.
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