Höherlegung, Allrad, AT-Bereifung und Seilwinde außen – leichter und durchdachter Möbelbau innen: Lena und Placido von @lobos_on_tour haben ihren VW Crafter 4Motion „Akela“ konsequent für ihre Reisen und Offroad-Abenteuer ausgebaut.
In unserer neuen epicPLY Roomtour nehmen uns die beiden mit durch ihren Crafter und zeigen, welche Ideen in ihrem Ausbau stecken. Und davon gibt es einige: vom Dieselkochfeld über das flexible Bad bis hin zu einer ziemlich clever gelösten Heckgarage.
Besonders spannend für uns: Beim Möbelbau haben sich Lena und Placido bewusst für epicPLY entschieden.
Die Basis: VW Crafter 4Motion für Reisen abseits der Straße
Akela basiert auf einem VW Crafter 4Motion aus dem Jahr 2024 mit 177 PS und Automatik.
Beim Serienzustand ist es allerdings nicht geblieben. Lena und Placido haben ihren Crafter unter anderem mit einem höhergelegten Fahrwerk, AT-Bereifung und einer Seilwinde ausgestattet. Weitere Komponenten rund um Dachträger, Beleuchtung und Offroad-Ausrüstung ergänzen das Fahrzeug.
Das Ziel dahinter ist klar: Akela soll nicht nur auf dem Campingplatz funktionieren, sondern die beiden auch auf Reisen begleiten, bei denen es abseits befestigter Straßen weitergeht.
Island ist beispielsweise eines der Ziele, für die der Crafter entsprechend vorbereitet wurde.
Leichter und robuster Möbelbau mit epicPLY
Im Innenraum haben Lena und Placido ihren Ausbau selbst geplant und umgesetzt.
Beim Material für die Möbel waren ihnen vor allem zwei Eigenschaften wichtig: geringes Gewicht und Robustheit. Deshalb fiel die Entscheidung für den Möbelbau auf epicPLY.
Die Platten ziehen sich durch den gesamten Innenausbau und bilden die Grundlage für Küche, Schränke, Stauraumlösungen und weitere Möbel.
Gerade bei einem Fahrzeug, das für Offroad-Reisen konzipiert ist, spielt die Konstruktion der Möbel eine wichtige Rolle. Schließlich muss der Ausbau nicht nur auf der Straße funktionieren. Auch auf schlechten Wegen soll alles dort bleiben, wo es hingehört.
Entsprechend setzen Lena und Placido beispielsweise bei den Schubladen und Schränken auf Verschlüsse, die während der Fahrt zuverlässig geschlossen bleiben.
Küche mit Dieselkochfeld und viel Stauraum
Direkt an der Schiebetür befindet sich der Küchenblock.
Neben Spüle und Kühlschrank ist hier ein Dieselkochfeld verbaut. Für Lena und Placido ist das ein weiterer Baustein ihres Autarkie-Konzepts, da sie beim Kochen nicht auf Strom angewiesen sein möchten.
Der 90-Liter-Kühlschrank bietet zusätzlich ein Gefrierfach – und rund um die Küche wurde nahezu jeder verfügbare Bereich als Stauraum genutzt.
Ein schönes Detail befindet sich an der Außenseite des Küchenblocks: Ein kleiner Auszug kann bei geöffneter Schiebetür als Ablage bzw. Tisch genutzt werden. So lassen sich Essen oder Getränke direkt aus der Küche nach draußen reichen.
Wohnbereich mit Fußbodenheizung
Die beiden Pilotensitze lassen sich drehen und werden dadurch Teil des Wohnbereichs. Zusammen mit der Sitzbank und dem verstellbaren Tisch entsteht so eine offene Sitzgruppe.
Unter der Sitzbank befindet sich ein großer Teil der Technik.
Dort ist auch das System für die Fußbodenheizung untergebracht. Gleichzeitig wurde darauf geachtet, dass die Technik für mögliche Wartungsarbeiten weiterhin gut erreichbar bleibt.
Ein Detail, das beim Selbstausbau schnell vergessen wird: Technik sollte nicht nur irgendwo Platz finden – man sollte später auch noch vernünftig an sie herankommen.
Ein Bad, das nicht permanent Dusche sein muss
Auch beim Badezimmer haben Lena und Placido eine Lösung gewählt, die zu ihrer Art zu reisen passt.
Sie wollten bewusst keine klassische, permanent als Dusche genutzte Nasszelle mit ständig vorhandenem Wasser im Bad. Stattdessen lässt sich bei Bedarf ein Vorhang herunterziehen und so ein geschlossener Duschbereich schaffen.
Zusätzlich befindet sich eine ausziehbare Toilette im Bad.
Bei den Oberflächen kam unter anderem epicPLY mit Anti-Fingerprint-Oberfläche zum Einsatz. Gerade an einer Stelle, an der man im schmalen Camper häufig vorbeiläuft und die Oberfläche entsprechend beansprucht wird, war den beiden die Widerstandsfähigkeit wichtig.
Querbett und Longsleeper
Geschlafen wird bei Akela quer zur Fahrtrichtung.
Die Liegefläche beträgt ungefähr 1,90 × 1,38 Meter. Um diese Breite im Crafter realisieren zu können, kommen seitliche Verbreiterungen zum Einsatz.
Eine kleine, aber praktische Idee findet sich direkt vor dem Bett: Statt jeden Abend ins Bett klettern zu müssen, haben Lena und Placido eine ausziehbare Trittstufe integriert. Während der Fahrt wird diese mit einem Magnetsystem fixiert.
Über dem Bett sorgen tiefe Hängeschränke für zusätzlichen Stauraum.
Die Heckgarage: Stauraum clever genutzt
Eines unserer Highlights des Ausbaus wartet im Heck.
Lena und Placido wollten eine möglichst cleane Heckgarage und gleichzeitig möglichst viel nutzbaren Stauraum.
Dafür haben sie unter anderem einen Schwerlastauszug integriert. Das Besondere daran: Ein Teil der Konstruktion lässt sich zusätzlich von oben öffnen.
Dadurch muss nicht jedes Mal die komplette Heckgarage geöffnet bzw. der Auszug herausgezogen werden. Dinge, die unterwegs schnell benötigt werden – beispielsweise eine Regenjacke – können auch von innen erreicht werden.
Zusätzlich bietet die Heckgarage Platz für mehrere große Boxen.
Auch bei der Elektrik wurde auf Zugänglichkeit geachtet. Das verbaute EcoFlow-System mit 5 kWh bleibt erreichbar, sodass beispielsweise Sicherungen bei Bedarf gewechselt werden können.
95 Liter Frischwasser und Außendusche
Für längere Reisen spielt natürlich auch die Wasserversorgung eine wichtige Rolle.
Akela hat 95 Liter Frischwasser an Bord. Zusätzlich zum Bad gibt es am Heck einen Anschluss für eine Außendusche.
Auch eine mobile Solartasche wurde bei der Planung berücksichtigt. Dafür befindet sich im Heck eine kleine Durchführung, über die das Kabel nach draußen geführt werden kann, ohne die restliche Elektrik freilegen zu müssen.
Es sind genau solche Details, an denen man merkt, dass der Ausbau nicht nur auf dem Papier geplant wurde, sondern für den tatsächlichen Reisealltag gedacht ist.
Vom eigenen Camper zum Ausbaukonzept: Craftman Vans
Besonders interessant ist, was aus den Erfahrungen mit Akela entstanden ist.
Mit Craftman Vans haben Lena und Placido ein Konzept geschaffen, mit dem auch andere Selbstausbauer auf ihre Ideen und Lösungen zurückgreifen können.
Statt jeden Schrank und jedes Möbelstück komplett selbst planen und fertigen zu müssen, können verschiedene Komponenten und Ausbaupakete über craftmanvans.com bezogen werden.
Damit wird Akela gleichzeitig zu einem ziemlich anschaulichen Beispiel dafür, wie ein solcher Ausbau im fertigen Fahrzeug aussehen kann.
Für uns ist natürlich besonders schön zu sehen, dass dabei epicPLY als Material für den Möbelbau eingesetzt wird.
Akela in der kompletten Roomtour
Wie fühlt sich der Ausbau im fertigen Fahrzeug an? Wie viel Stauraum steckt tatsächlich in der Heckgarage? Und welche kleinen Lösungen haben Lena und Placido noch umgesetzt?
Das zeigen euch die beiden am besten selbst.
In unserer epicPLY Roomtour führen Lena und Placido von @lobos_on_tour ausführlich durch Akela und zeigen ihren VW Crafter 4Motion von außen und innen.
Mehr von Lena, Placido und ihren Reisen mit Akela findet ihr auf Instagram unter @lobos_on_tour.
Weitere Informationen zu ihrem Ausbaukonzept findet ihr bei Craftman Vans auf craftmanvans.com.
Du planst deinen eigenen Camperausbau?
Ob Küche, Hängeschrank, Sitzbank oder individuelle Stauraumlösung: Mit epicPLY bekommst du leichtes und robustes Plattenmaterial für deinen eigenen Camperausbau.
Akela zeigt dabei ziemlich gut, was möglich ist, wenn Material, Konstruktion und die eigenen Anforderungen an einen Camper zusammengedacht werden.
Entdecke epicPLY und plane deinen eigenen Ausbau.
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